Sportmarketing

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Was ist Sportmarketing?

„Sportmarketing ist die spezifische Anwendung der Marketing-Prinzipien und -Prozesse auf Sportprodukte und Sportdienstleistungen im Sinne der marktorientierten Unternehmensführung. Sportmarketing umfasst dabei sowohl die Vermarktung von Sportprodukten durch Sportorganisationen („Marketing von Sport“) als auch das Marketing von sportnahen und sportfernen Produkten und Dienstleistungen durch Unternehmen mittels der Verwendung des Sports („Marketing mit Sport“).“

Gerd, Nufer, André Bühler: Sportmarketing: Einführung und Perspektive

Einfach gesagt: Im Sportmarketing werden die Prinzipien des Marketings im Bereich des Sports angewandt. Für Unternehmen ist es selbstverständlich Marketing für ihre Produkte bzw. für ihre Marke zu betreiben. Natürlich können wir im Breitensport keine Marketingabteilung betreiben, die das für uns allumfassend übernimmt, aber es ist schon hilfreich einmal zu schauen, wie Marketing generell aufgebaut ist und was man beachten könnte.

Im Marketing gibt es die sogenannten 7 Ps, die für die verschiedenen Bereiche des Marketings stehen:

Die 7 Ps:

  • Product (Produktpolitik)
  • Price (Preispolitik)
  • Place (Distributionspolitik)
  • Promotion (Kommunikationspolitik)
  • People (Personalpolitik)
  • Process (Prozesspolitik)
  • Physical Facilities (Austattungspolitik)

In manchen Bereichen sind wir in unserem Sport schon ziemlich gut, andere sind wohl noch ausbaufähig.

  • Unser Produkt ist Rollkunstlauf und wir geben stets unser Bestes, um es weiterzuentwickeln.
  • Unsere Preise in den gemeinnützigen Vereinen haben wohl wenig Einfluss auf die Entscheidung, ob jemand zum Rollkunstlaufen kommt oder nicht. Dennoch sollte man regelmäßig einen Blick darauf werfen.
  • Unsere Sportstätten als „places“ und Orte an denen wir unseren Sport anbieten,sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. So gibt es Vereine mit sehr schönen Rollschuhhallen, aber auch sehr viele Vereine die auf wenige Übungsstunden in den jeweiligen städtischen Sporthallen angewiesen sind. Daher ist dieser Bereich sicherlich verbesserungsfähig, aber dies ist in diesem Fall nicht so leicht veränderbar.
  • Die Kommunikationspolitik beginnt bereits bei der lokalen Zeitung oder der Webseite des Vereins vor Ort und geht natürlich bis zur allgemeinen Darstellung des Sports auf allen Kommunikationskanälen durch die Verbände.
  • Die Personalpolitik ist in unserem Sport hauptsächlich auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen und daher ein Bereich, der eine andere Betrachtungsweise als bei Unternehmen mit Angestellten benötigt.
  • Die Prozesspolitik ist in unserem Sport schwerer darzustellen, aber dennoch vorhanden. Die Frage ist, in welchen Dimensionen man diese Prozesse betrachtet: als die Zeit bis jemand in den Sport eintritt, als Trainingseinheit, als eine ganze Rollkunstlauf-Karriere?
  • Die Ausstattung hängt bei uns zusammen mit den Sportstätten, aber auch sämtlicher anderer Ausstattung und ist von Verein zu Verein stark unterschiedlich. Es hängt sicherlich von den finanziellen Möglichkeiten des Vereins und der Sportler ab, aber auch von dem vorhandenen Know-how der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Welche Bereiche können wir beeinflussen

Sportmarketing Verein Finanzen Mitglieder

Mitglieder, Finanzen und Marketing – ein Kreislauf

Die Anzahl der Mitglieder beeinflusst gemeinsam mit Sponsoren und Spendern die Finanzen eines Vereins und somit die Möglichkeiten des Marketings, welches aber wiederum für mehr Mitglieder sorgen kann. Und da befinden wir uns schon mitten in einem Kreislauf, denn Mitglieder und somit auch potenzielle Mitarbeiter gewinnen wir nur, wenn diese uns kennen und dies geschieht durch unsere Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Dies ist der Bereich, auf den wir alle am meisten Einfluss haben. Denn wir Rollkunstläufer sind selbst die besten Werbeträger unseres Sports.

KategorieSportmarketing

Ich habe mit 11 Jahren erst recht spät mit dem Rollkunstlaufen begonnen, aber seitdem lässt mich der Sport nicht mehr los. Da ich Sportmanagement studiert habe, verbinde ich hier mein Studium mit meiner Lieblingsportart.

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