Social Media – das unbekannte Land

Vorteile der Sozialen Medien

Das Internet ist ja bekanntermaßen immer noch Neuland… und zumindest für Sportvereine die nicht zu einer professionellen Fußballmannschaft gehören, sind besonders die Sozialen Medien häufig ein noch unbekanntes Land! Für die großen Fußballvereine oder auch viele professionelle Sportler meist anderer Sportarten gehört das Marketing über Social Media heutzutage dazu, denn es bietet viele Vorteile:

  • Weiterer Kanal für Öffentlichkeitsarbeit
    Es ist eine tolle Ergänzung zur Webseite und bietet die Möglichkeit aktuelle Informationen in anderer Form an Fans weiterzugeben.
  • Kontakt mit Fans und Sportlern
    Soziale Medien heißen nicht ohne Grund „Sozial“, denn sie geben die Möglichkeit viel direkter und persönlicher als mit der Webseite mit Fans und Sportlern in Kontakt zu treten.
  • Mehr Menschen erreichen
    Besonders für Sportarten, die nicht besonders häufig in anderen Medien vertreten sind, bietet Social Media eine kostengünstige Möglichkeit Werbung für den eigenen Sport zu machen und mehr Menschen zu erreichen.
  • Netzwerk aufbauen
    Über soziale Medien ist es möglich sich ein Netzwerk aufzubauen, wenn man darüber auch mit anderen Seiten, z.B. anderen Verein, den eigenen Sportlern oder auch Sponsoren in Interaktion geht.

Rollkunstlaufvereine, -verbände, -mannschaften oder Rollkunstläufer findet man allerdings bisher nur selten und oftmals sind die Profile inzwischen schon etwas verwahrlost. Denn oft ist der Anfang ganz leicht gemacht und der Enthusiasmus groß, aber schnell schleicht sich der Alltag ein, der Kanal wird vergessen und wird somit eher eine Negativ-Werbung im Netz – falls er doch mal entdeckt wird. Dabei möchte ich den ursprünglichen Enthusiasmus gar nicht bremsen! Versucht es, probier es aus, ABER macht euch vorher Gedanken und einen Plan.
Neben Facebook gibt es noch einige andere Social Media -Plattformen, die sich für den Einsatz im Sinne des Sportvereins oder des Sports lohnen können. Welche eine Fülle an Plattformen es gibt, zeigt dieses Social Media Prisma:

Socia Media Prisma

Einige dieser Plattformen wird es inzwischen schon nicht mehr geben und andere werden hinzugekommen sein, denn die Angebote sind in einem ständigen Wandel. Was heute noch absolut up-to-date ist, kann morgen schon wieder niemanden mehr interessieren.
So solltest du dich zu allererst Fragen, welche Ziele du mit deinem Social Media-Auftritt erreichen möchtest und im zweiten Schritt, welche Plattformen dafür geeignet sind.

Welche Ziele möchtest du mit Social Media erreichen?

Im Rollkunstlaufen geht es in erster Linie meist auch darum, die Sportart bekannter zu machen. Da sind wir uns wohl alle einig, denn jeder von uns kennt die Frage „Was ist das denn?“, wenn wir erzählen, was wir machen. Gleichzeitig möchten wir natürlich unseren Verein in der Region promoten und neue Mitglieder, Sponsoren sowie Fans erreichen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit Informationen wie Termine oder News aus dem Verein zu veröffentlichen. Eventuell möchten wir auch Rückmeldungen haben, was unsere Fans von unseren Aktionen halten.

Social Media Ziele

Entscheide dich für einen Social Media Kanal

Niemand kann alle Plattformen bedienen, daher entscheide dich zu Beginn für eine Social Media Plattform, die du nutzen möchtest. Weitere kannst du jederzeit hinzunehmen. Hier stelle ich dir die wichtigsten Plattformen kurz vor:

Facebook ist wohl die bekannteste Social Media Plattform und weiterhin sehr beliebt. Es hat auch in Deutschland viele Nutzer, wobei es schwer eine genaue Zahl zu nennen, da diese von Facebook nicht veröffentlicht wird. Facebook erreicht inzwischen alle Altersgruppen, aber besonders Menschen im mittleren Alter.

Google+ sollte der größte Konkurrenz von Facebook werden, ist inzwischen aber eher eingeschlafen. Es ist nicht viel los auf Google+ und im Vergleich zu Facebook ist die Kommunikation eher auf Business ausgerichtet. Für eine gute Platzierung in der Google-Suche kann es dennoch hilfreich sein.

Twitter ist eher etwas für die kurzen News, die schnell in die Welt gezwitschert werden soll. Um aktiv dabei zu sein, solltest du aber auch mehrmals täglich twittern.

Instagram ist eine interessante Plattform für Fotofans, da die Plattform hauptsächlich auf Fotos und Videos setzt. Für eine Sportart, in der das visuelle eine wichtige Rolle spielt keine schlechte Wahl.

Xing ist in erster Linie auf berufliche Kontakte ausgelegt und daher für Sportvereine auch nur auf dieser Ebene interessant.

YouTube ist wohl das größte Videoportal weltweit und auch in Deutschland. Dort können Videos veröffentlicht werden, aber wie natürlich auch bei allen anderen Veröffentlichungen sollten auch hier die Urheberrechte und auch die GEMA nicht vergessen werden.

Mein persönlicher Tipp für Rollkunstläufer wäre: Fang mit Facebook an und wenn du dich eingearbeitet und deine Fangemeinde kennengelernt hast, ergänze dies eventuell mit Instagram und/oder Twitter. Dafür hast du doch gar keine Zeit? Okay, verstehe ich. Aber Öffentlichkeitsarbeit kostet in jeder Form Zeit. Um Zeit zu sparen ist es wichtig sich gut vorzubereiten und einen Plan zu machen.

Wie du dir einen Plan machst und Inhalte für deine Kanäle findest, erzähle ich dir in einem nächsten Beitrag.

 

 

 

 

KategorieSportmarketing

Ich habe mit 11 Jahren erst recht spät mit dem Rollkunstlaufen begonnen, aber seitdem lässt mich der Sport nicht mehr los. Da ich Sportmanagement studiert habe, verbinde ich hier mein Studium mit meiner Lieblingsportart.

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